50 Jahre TV-Werbung

«Schön ist das Leben mit – Pepsi!»

Vor fünfzig Jahren strahlte die SRG erstmals Fernsehspots aus. Die Einführung von Werbung in öffentlichen Sendern war damals umstritten. Der Konflikt flammt seither immer wieder auf.

Am 1. Februar 1965, um 19 Uhr 25, brach die Warenwelt in die SRG-Kanäle ein. Coop, Maggi, Opel, Pepsi-Cola, Lindt und Sprüngli wie auch die Schweizerische Bankgesellschaft priesen sich in einem Werbeblock erstmals dem Schweizer Fernsehpublikum an. Dafür mussten sie allerdings tief in die Tasche greifen. 30 Sekunden Werbezeit kosteten 3600 Franken. Das entspricht einem heutigen Preis von 12 700 Franken, wie die SRG-Werbetochter Publisuisse in einem Dokument vorrechnet. Die SRG profitierte von einem Monopol, das sie bis zum 1. April 1992 innehatte. Mit der damaligen Zulassung von Privatsendern kamen die Werbepreise unter Druck. Ein halbminütiger Fernsehspot bei der SRG kostet heute durchschnittlich 3500 Franken, also fast viermal weniger.

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Därf mer das?

Därf mer das?

Därf mer das?

Därf mer mit em Migrosack in Coop go poschte gah?

Oder im Tram neb öpper sitze wenn all’s leer isch vorne dra?
Därf mer vo de Pizza de ganzi Rand im Teller ligge la?
Ich glaub das derf mer nöd und da halt ich mich au dra!

Derf mer wenn mer gfrägt wird würkli säge wies eim gaht?
Und uf d’Frag „Hey was denksch grad“ antworte das seig privat?
Därf mer a de Swinger-Party uf em „Sie“ bestah
Ich glaub das derf mer nöd und da halt ich mich au dra!

Derf mer bi „Titanic“ luut lache ganz am Schluss?
Oder bim Bergrüesse säge: „Für mich bitte kenn Kuss“?
Derf mer sin Gagi au usswärts luut i d‘ Schüssle plumpse laa?
Ich glaub das derf mer nöd und da halt ich mich au dra!

Derf mer zun ‚re Schwangre säge „Grüezi mintenand“?
Isch das keis Problem usser mer schüttlet beidne d’Hand?
Derf mer mit so blöde Witz uufs Publikum losgah?
Ich glaub das derf mer nöd und da halt ich mich au dra!

Därf mer da in……….. rede wiemmer wott?
So mit chotze, schisse, figge und läschtere über Gott?
Därf mer säge „Ihr sind selber Gschuld, wenn er Zuegabe wänd ha“
Ich glaub das derf mer nöd und da halt ich mich au dra!
Ich glaub das derf mer nöd und da halt ich mich au dra!
Ich glaub das derf mer nöd und da halt ich mich au dra!
Ich glaub das derf mer nöd und jetzt muess i mini Flööte ha

Quelle: www.heinzdespecht.ch

Sprachkünstler

Sprachkünstler

Jürg Eigenmann – Ein Lachschlager der grössten Schweizer Talente.

Wenig Kulturverständnis erntet Jürg Eigenmann. Der Zürcher Sprachkünstler kann mit seiner dadaistisch angehauchten Wortakrobatik nicht landen. «Ich habe deinen Humor nicht ganz verstanden», meint Christa. Nur Roman ist begeistert: «Ich hätte dir noch stundenlang zuhören können».